Aus dem brütendheißen Bangkok bin ich dann im Laufe des Tages zum Flughafen gepilgert und nach Stunden am Flughafen in den Vogel gestiegen. der Flug war lang aber viel passiert ist nicht. In Sydney habe ich mir eine SIM-Karte gekauft, Geld geholt und bin mit dem Shuttlebus in die Stadt gefahren. Das Hostel ist wie die meisten Anderen dabei sich rapide zu füllen. Nicht nur die Kölner feiern Karneval, die Australier auch. Allerdings vorallem die Schwulen und Lesben, also ist am Dicken Donnerstag (Mardi Gras – ich konnte ihn mir nicht verkneifen…) ein fetter Umzug. Mit klitzernden Kostümen und wilden Wagen.
Erstmal habe ich mich um mein Transportproblem gekümmert, es wird eine typisch australische Reise mit den Greyhoundbussen. Und das Pflaster hier ist ganz schön teuer. Aber na gut. Dafür bin ich wieder in der westlichen Welt angekommen.
Nach einer Dusche, einem rudimentären Frühstück und der Organisation habe ich mich zu den Sehenswürdigkeiten Sydneys aufgemacht. Mit Todesstrafe wird geahndet, wenn man nicht zum Aquarium geht, also gut hin da. Es ist in der Tat ganz schön gemacht; Kugelfische, Boxfische und was weiß denn ich nciht noch alles, neben Seesternen, Seekühen und Seepferdchen einfach gut und informativ hingestellt. Die Hauptanziehungsmagneten sind natürlich die großen Becken mit den Seekühen, den Haien und dem nachgebauten Riff.
Wenn man sich wieder an das Tageslicht gewöhnt hat, kann man eine der Fähren nehmen und zum Circular Quai aufbrechen – das war sehr hübsch, denn ein alter Segler motorte grade vorbei, ein Kreuzfahrtschiff lag vor Anker und man hatte eine Spitzensicht auf die berühmte Brücke.
Und die Oper. Die hatte ich mir in der Tat eindrucksvoller vorgestellt.
Den Weg zurück lief ich durch den Royal Botanic Garden 🙂 schön! Lustig wenn an so einem schönen Tag in einem manikürten Garten vor ultramodernen Hochhäusern Flughunde fliegen 🙂
An St. Georg oder St. Mary bin ich dann auch schon vorbeigelaufen und habe danach im Hyde Park einen Kaffee genossen.
Grade hocke ich in der Laptoplounge des Hostels und werde bald schlafen gehen… nach nur zwei Stunden Schlaf ist die Luft schnell raus.
Bis bald und Grüße von der Südhalbkugel
P.S.: muß gleich noch mal sehen in welche Richtung hier das Wasser im Abfluß verschwindet…
Ich habe hiermit eine offizielle Beschwerde anzubringen: Ich erwarte Bilder von Flughunden, wenn du schon davon erzählst. 🙂
Schön, dass Du heil und sicher in der westlichen Welt angekommen bist. Bin gespannt, wie Dir Australien gefällt. Das ist auch ganz weit vorne auf meiner Muss-ich-noch-bereisen-Liste.
Drück Dich, bis bald,
Andreas
Es gibt tatsächlich Menschen in meinem mittelbaren Umfeld (naja… Freunde einer Bekannten aus Bayern), die Vermuten hinter der ganzen Sache eine Verschwörung von Rot/Grün. Ähm… ja. Der Rest der Republik ist vermutlich gespalten in „super, dass er weg ist“, „ist mir egal“ und „äh, wer is wech?“, aber ein paar eifrige Bayern müssen für Gutenberg das Banner der Rechtschaffenheit vorantragen.
Herr, schmeiß Hirn vom Himmel.
Sei froh, dass Du so weit weg bist. Gibts eigentlich nirgendwo ein Land auf der Erde, dass ganz ohne Regierung funktioniert?
ach echt? ne verschwörung? weil so n adeliger supermann nen fehler macht und bereit ist über leichen zu gehen? das muß ne verschwörung sein. das mit dem hirn vom himmel schmeißen ist so ne sache:
daneben!
oder
oh, lecker! *löffelschwing*
ich bin froh, daß ich weit weg bin. am liebsten würde ich mich in die antarktis verkrümeln. käme meiner antisozialen ader sehr entgegen.
maaann, daß mit den flughunden ist so ne sache: sie sind größer als fledermäuse, aber wenn man mit meiner kamera versucht die tierchen in 50 m entfernung, elektronisch zu bannen, dann kommt ein fleck vor blauem himmel raus. kannste voll knicken, leider.
bis lang is oz prima – n bisschen sehr teuer.
heute erstmal auf auf zu den blue mountains…
rückdrück!
nian