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Jan
31

2011-01-31 Höhlenhauptstadt Vang Vien

Also laut Loosereiseführer und Unlonely Planet muß man in Vang Vien die vielen vielen vielen Höhlen besuchen. Wenn man das macht wird man arm.

Ein halbautomatisches Mofa kostet 4 €, geht noch, ein Liter Sprit 1 €, eine Brückenquerung 1 €, Parken 0,50 €, der Eintritt zu einer Höhle 2 €, wer keine Lampe dabei hat zahlt mehr und wer sich nicht allein weiter traut und/oder seinen Führer *hihihi* nicht abschütteln kann zahlt dafür auch. 3 € pro Person oder ein besonders dreister Kerl wollte einfach mal so 10 € haben. Das war eine Höhle, das Spiel kann man hier beliebig oft wiederholen.

Die Höhlen selbst sind zwischen „naja geht so“ bis „holla!“. Kilometerlange winzige Durchgänge, Sinterbecken, riesige Dome und eingestürzte Hallen. Flüsse und Unterirdischewasserfälle. Oft sind in den Höhlen Buddhas und kleine Schreine. Und dahinter geht es dann in die Karstfelsen.Noch reichlich untouristisch, daß heißt, keine Farben, Wege und Strahler. Manchmal steht man for einem Flowstone (das sind Stalaktiten, wenn sie mit ihrem Stalakmiten zusammengewachsen sind) und staunt, daß so eine Struktur 2-3 m im Durchmesser haben kann. Man hebt die Lampe und plötzlich funkelt es – Kristalle an einem Stalaktiten.

Der Kalkanteil färbt das Wasser in der Umgebung von Karstfelsen blau oder türkis – es ist schon sehr schön. Wir sind also heute zur Entspannung mit den Mopets unterwegs gewesen. Ich habe einen Muskelkater aus der Hölle und mir den Magen verdorben. Also heute kleine Brötchen backen und erholen. Trotzdem ist es schön durch die Gegend zu zippen. Manche Piste ist eher zum Hoppeln geneigt, aber das ist dann auch in Ordnung.

Morgen geht es noch mal klettern und dann müssen Kerrie und Geoff auch los. Ich werde dann wohl am Tag darauf aufbrechen. Ich erlag fast der Versuchung ein Ticket hier bis nach Bangkok zu kaufen, aber irgendwie… nee. Keine Lust hier Komission zu berappen, wenn man in Thailand in den nächsten Banhof geht und sich da ein Ticket kaufen kann.

Jetzt ist es kurz nach acht und ich bin bettschwer.

Hier noch die  – magere – Ausbeute der Bilder für heute.

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