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Mrz
25

2011-03-25 great barrier reef

Täglich 3,5 h im Wasser und den allergrößten Teil davon unter der Wasseroberfläche ist viel. Und anstrengend ist es auch.

Davon ab ist das Gefühl inmitten eines Riffs zu schweben und diese Megapolis an Ökosystem zu sehen einfach nur phantastisch. Es gibt ganze Kindergärten für Fische, eine Schule Neons die über einer Koralle stehen und auf einmal in ihre Äste huschen, kleine Butterflys die vorwitzig rumschwirren und Schwärme von silbrigen Jungfischen, so groß wie das Boot. Clownfische drücken sich in ihre Anemone oder verteidigen sie aufgeregt.

Nachts ist ein dunkler Himmel mit einer leuchtenden Milchstraße über uns. Ein gigantisches Gewitter leuchtet in der Ferne und die Haie jagen immernoch um das Boot.

Wir sind ins Wasser gegangen und dabei kreisten schon die grauen Riffhaie um das Boot. Angelockt vom Licht und den großen Fischen ist das Schauspiel grandios. Die Haie kreisen grade außerhalb des Lichtkegels und schwimmen non chalant auf ein paar große Red Snapper zu, der Tumult ist kaum beschreibbar.

Einen Anstandsbesuch am Riff später kehren wir zum Boot zurück und lassen uns umkreisen. Die Haie kommen bis auf einen Meter an uns ran. Seitlich angeleuchtet reflektieren ihre Augen grün, wie die von Katzen. Am Boden schleicht sich ein großer Schwarm bumpheaded Unicornfish davon. Und die Haie kreisen weiter.

Nikolas freut sich seine alten Denkmuster über Bord geworfen zu haben (man geht nicht ins Wasser wenn es regnet und man schwimmt nicht mit Haien) und wollte am liebsten noch mal ins Wasser.

Morgen früh um sechs ist der erste Tauchgang – trotzdem stehe ich noch an Deck und betrachte den Himmel. Zwei Sternschnuppen fallen. Ein perfekter Moment.

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