2011-02-13 Sonntagsfrühstück chinesischer Art

Es ist Zeit für Rezepte! 😀 Für K ist kochen eher Zen und daher sind die Gerichte außerordentlich komplex und lecker.

Zum Frühstück gab es also einen Hefekloß, auf den man Chili-Bohnenpaste streicht. Dazu eine Hirsesuppe, in die man fermentierten Kohl nach eigenem Gusto gibt. Als salatigen Teil ißt man Selleriegrün, Räuchertofu, gekeimte Bohnen, Erdnüsse mit Mu Err Pilzen an einem chinesischer Essig, helle Sojasauce und Chiliöl Dressing – sehr lecker. Kaffee ist eine Konzession an die westliche Kultur, paßt aber super.

Tja uns sonst? Unten noch ein paar Schnappbilder von verschiedenen Gelegenheiten.

Ich verbuddele mich mal in den Reiseführer…

2011-02-12 Kunst und himmlischer Friede

Beijing ist grade kalt. Es liegt immer noch Schnee und man hüllt sich in möglichst viele Schichten. Einen Tag habe ich mich wegen des schönen Wetters auf gemacht zum Platz des Himmlischen Friedens. Panzer gab es keine, aber eine massive Polizeipräsenz.  Die Bauten sind kommunistisch monumental. Das chinesische Nationalmuseum ist leider noch nicht wieder eröffnet und steht leer. Durch die Pforte des Himmlischen Friedens  gelangt man dann zur verbotenen Stadt – das wiederhole ich mit mehr und wärmerer Kleidung. Eine Softshelljacke reicht nicht.

Die Abende haben wir meist einkaufend, kochend, essend und quatschend verbracht. war sehr schön bislang und auch sehr lustig. Heute haben wir uns als Samstagsausflug eine Ausstellung von Liu Xiaodong angesehen – einer der modernen, chinesischen Künstler. Die Ausstellung beinhaltete nicht nur die Bilder, sondern auch sein Tagebuch, was er während der Entstehung geschrieben hat und einen kurzen Film. Dadurch sind dem Betrachter die Bilder, deren Hintergrund und die Geschichte der Protagonisten viel näher gekommen. Das ganze Viertel ist voller kleiner Gallerien, Installationen und kleinen Cafés und Shops. Wenn es nicht so schw… kalt gewesen wäre, hätte man locker Stunden rumwandern können, wenigstens länger, als wir es taten.

K hat sich zu einem Geburtstagsdinner verkrümelt und ich gehe noch in mich, ob ich mit ausgehen will…

Seid gegrüßt und macht Euch ein schönes Wochenende.

2011-02-09 Hurra, Beijing!

Im Hongkong International Airport ging es auf die Fähre, ein Katamaran und mit dem war man nach 45 Minuten auf dem Festland. Zu sehen war leider nicht viel, denn die Fenster waren unglaublich versifft und es war diesig. Also taucht ein Flugzeug aus dem weißen Dunst auf und setzt auf der künstlich geschaffenen Rollbahn auf, die alte Landebahn mit einem der gefählichsten Anflüge ist Geschichte.

Das Boden in der Sonderhandelszone unglaublich kostbar ist, merkt man daran, daß Häuser mindestens siebenstöckig sind, überall wo irgendmöglich gebaut wird und und die Quadratmeterpreise in Hong Kong astronomisch sind.

Lustig war die Reise durch Hongkongs Fährterminal schon, als einzige Langnase weit und breit, kommt das Gefühl von Abenteuer noch am ehesten auf.  Das Gepäck ist in großen Transportboxen  auf das Deck des Kats geladen worden und wird unzeremoniell auf dem Pier im Shenzen abgesetzt. Man wühlt bis man findet, alles ist ein Gewusel von Leuten, Karren, Gepäck und Kartons. Am Ende kontrolliert einer, ob man die richtige Tasche dabei hat und dann kämpfen sich allen ankommenden auf der Festlandseite durch die Einreisebehörde, auch wenn die Beamtin meinen Paß besonders lange behält und mich eingehend betrachtet. Stempel und dann darf ich auch weiter.  Der kostenlose Shuttlebus ist voll und da stehen noch ein Haufen Leute, also warte ich auf den nächsten, soll ja nur zehn Minuten dauern. Ich habe was zu lesen, es sind 20°C und sonnig – ich habe Zeit. Als nach 40 Minuten kein Shuttle aufgetaucht ist, werden einige Mitreisende ungeduldig, einen Anschlußflug will man nicht verpassen. Der Bus kommt aber dann doch, alle stopfen sich und ihre Habe rein und wir rumpeln über gigantische Baustellen zum Flughafen von Shenzen. Ich sah was von „Domestic“ und laufe da hin, meine Airline heißt Hainan Airlines, aber das Logo kenne ich nicht, noch weiß ich wie man Zeichen ließt, abgesehen von lateinischen. Gut geraten und wenig später stehe ich vor der Informationstafel. Es ist Nachmittags um drei, der Flug geht um zehn vor neun – da ich lange genug die durchrollenden Aufrufe, Ziele, Flugnummern, Schalter und Gates anstarre, fragt mich ein junger Chinese ob ich Hilfe brauche. Nett, total unaufdringlich – eine weitere positive Erfahrung.  Den Check-in finde ich dann auch und fange an Zeit totzuschlagen.

Der Flug (in einem brandneuen Airbus A340-600) startet mit einer Stunde Verspätung und ist voll mit Heimkehrern. Die Kernzeit des chinesischen Neuenjahres ist vorbei und die eine oder andere Million kommt schon mal wieder nach Beijing. Ergo saßen viele Familien mit Kindern im Flieger – die permanente Geräuschkulisse, das Stühlegetrete und der zarte Duft von voller Windel… hmm. Auf dem Weg unterhalte ich mich mit einer Australierin chinesischer Herkunft. Wir scherzen und sie sagt, daß sie grade ganz froh ist hier zu sein, Wirbelsturm, Flut und Buschfeuer sind auf einmal recht viel. Sie hat keine Verluste erlebt aber es war nicht schön. Sie und die Fluggästin neben mir, die mir meine Unterhaltungelektronik erklärt und sagt welcher Film auf welchem Kanal gezeigt wird, sind weitere gute Erfahrungen mit Chinesen.

Am Flughafen steht K schon am Fenster und wir unterhalten uns durch die Scheibe bis das Gepäck kommt. Schön, da zu sein. Schön, anzukommen.

Im Taxi eine angeregte politische Diskussion – irgendwie wie immer. Wir unterhalten uns zu dritt noch eine Weile und irgendwann verkrümeln wir uns – ich schlafe wie ein Stein.

Heute hab tatsächlich das erstemal seit Monaten mit einer Waschmaschine meine Wäsche gewaschen. Wow. Klamotten sortieren, Daten sichten, entspannt Tee trinken…

Trivial aber man lernt ein bißchen mehr den Alltag zu schätzen. Glaubt mir keiner? Ist aber so.

Wir waren in Ks Mittagspause etwas essen, später muß ich  mich noch bei der Polizei melden – alle Aliens müssen das tun, sonst fällt einem der Himmel auf den Kopf. Sonst ist nicht mehr viel geplant. Außer zu quatschen und überlegen, was man sich so alles ansehen will.

Beijing: Sommerpalast, verbotene Stadt, Mauer – gibt es ein schönes Museum?

Harbin: russisch-chinesische Grenzstadt mit den meterhohen Eisskulpturen – wenn es kalt genug bleibt.

Shanghai: die größte Stadt Chinas und wärmer ist’s auch.

Vermutlich ist das schon ganz gut, das Schnacken soll ja nicht zu kurz kommen 🙂

Bis später dann…

Sinofloh

2011-02-08 Hongkong

Zugegeben von Hong Kong habe ich noch nix gesehen. Fast nix. Es war total unglaublich heiß in Bangkok und viel geschlafen habe ich nicht (ok, ich nöhle grade) dann bin ich aufgestanden und habe mich von einem völlig wahnsinnigen zum Flughafen fahren lassen. Er wollte wohl geschwindigkeitsrekorde brechen, normalerweise braucht man irgendwas zwischen 45 und 60 Minuten zum Flughafen – er hat das in 25 geschafft.

Der Flug mit AirAsia ging gut und nach ein paar kurzen Stunden kamen Industrieschornsteine auf Inselchen in Sicht. Und riesige Tanker, Boote und dann setzte der Vogel schon auf. Also keine nervenzerfetzende Landung mehr zwischen den Wolkenkratzern durchfliegend.

Ich bin ganz brav den Schildern „To Ferry Macao/Mainland“ gefolgt und ging _nicht_ über los. Ach nee, ging nicht durch die Immigration. Sondern eben zum Fährschalter, gab meinen Baggagetag ab, erhielt einen neuen, berappte 295 HKD und warte jetzt zwei Stundenauf die Fähre. Hmm.

Na hoffentlich klappt das alles. Kostenloses Wifi gibt es schon mal, dem verdankt ihr diesen Beitrag und ich verdanke den Segnungen der Technik, daß ich nicht einschlafe. Müde bin ich nämlich sehr. Das scheint aber auch eine asiatische Grundhaltung zu sein, wenn man irgendwo rum sitzt und wartet, kann man auch prima mal schlafen. Machen fast alle. Erstaunlich. Habe ich schon in den japanischen Zügen bewundert und hier wieder sehr auffällig.

Jaja, bilder kommen noch. Grade ist die Verbindung zwar frei, aber laaangsam.

Bis später…

2011-02-07 Adieu Stadt der Engel

Wie gestern lose angedacht sind Brigitt und ich heute durch Bangkok geschlurft. Hat sehr gut gepaßt. Am Pier habe ich die eigenartige Stimmung genossen und mich irgendwie ein bißchen verabschiedet. Jaja, Bilder kommen noch. Grade habe ich keine Lust mehr was hochzuladen, denn es ist schon halb elf  und das Taxi zum Flughafen kommt um halb halb vier. Bäääh, ist das früh. Außerdem habe ich ein paar Bücher an die Bookshops in der Stadt verkauft – ein Erfolgserlebnis! – und sonst noch Kleinkram erledigt. Der Rucksack ist entsprechend der klimatischen Erwartungen umgepackt, denn hier sind es grade 33 °C, in Hongkong sind es zur Zeit 20 und in Beijing -4. Ich habe meine dicken Schuhe samt Socken im Anschlag und den polartauglichen Fleece lege ich ganz oben in den Rucksack – wenn ich ankomme, rupfe ich das als erstes raus und um mich rum. Hanoi mit 8 °C war schon kalt und jetzt Minusgrade???

Aber nun, das gehört zum Abenteuer dazu. Adieu Stadt der Engel und Hallo Peking!

Viele Grüße aus Bangkok

Thaifloh

P.S.: Ja, von dem Genzkonflikt zwischen den Kmer und den Thai hört man hier, bzw. man ließt davon in den Zeitungen. Die Thais sagen, die Kmer haben zuerst geschossen und vice versa

http://www.bangkokpost.com/news/local/220346/thailand-insists-cambodia-fired-first

http://www.phnompenhpost.com/index.php/2011020746633/National-news/border-still-in-crosshairs.html

Merken tut man hier nichts davon. Es ist weit genug weg. Trotzdem sterben Menschen über diplomatische Spitzfindigkeiten.

2011-02-06 Thaimassage – ich bin Mus

So richtig. Nam hat mich 2 h platt geknetet. Geschimpft, daß meinRücken so hart ist hat sie auch… Oh so gut…

Grade habe ich Brigitt (Schweizerin) kennengelernt. Sehr nett, sehr entspannt. Vielleicht machen wir morgen was zusammen. Auf jedenfall muß ich morgen packen. Und  meine Flugunterlagen raussuchen. Das Taxi bestellen. Nachsehen, von welchem Terminal es los geht.

Und dann geht es nach China.

2011-02-05 Bangkok – wohin geht die Reise?

Ein Gespräch mit dem Besitzer hier war erhellend.

Er glaubt, daß dieses Jahr wieder ‚interessant‘ werden kann. Seit dem Putsch 2006 ist die Demokratie und der Mittelstand stark zurpckgedrängt worden.

Vermutlich gehört der könglichen Familie mehr als 50% nur von der Stadt Bangkok (für das GH hier bezahlt der Besitzer monatilich 1000 € Miete – unfaßbar viel Geld nach hiesigem Standard), neben Angkor und viel Land drumherum. Der Reichtum ist unermesslich. Die Armut der breiten Masse auch. Die dünne, wachsende, gebildete Mittelschicht wird weiter protestieren.  Mir war nicht klar, daß der Außnahmezustand aus dem Mai 2010 erst im Dezember (!) aufgehoben worden ist.

Die Ruhe hier ist eine gezwungene. Der PM macht den Eindruck mächtiger zu sein, mehr und besser zu lügen als alles was man vorher kannte.

wenn es interessiert:

http://de.wikipedia.org/wiki/Unruhen_in_Bangkok_2010

http://de.wikipedia.org/wiki/Khattiya_Sawasdipol#Rolle_bei_den_Rothemden

Der Anführer der DDD ist während eines Interviews in den Kopfgeschossen worden. Wer denkt dies sei ein Hollywoodfilm, der irrt. Die Regierung hat die Demonstranten der Gewalt bezichtigt und alle Toten auf ihr Konto geschoben. Ein Wunder, wenn man bedenkt, daß die Armee mit Scharfschützen in die Menge geschossen hat und die Demonstranten Steinschleudern hatten. Ach so… die Scharfschützen haben _daneben_ geschossen…

Nachdenkliche Grüße

Brainfood II

Mehr Lesestoff:

Frank Partenoy beschreibt in ‚F.I.A.S.C.O.‘ als Wall Street Insider die Vorgeschichte der Derivativblase und warum und wie sie platzte. Lustig geschrieben und ein kurzes Bändchen.

Ein Unfall aber ein guter: ‚Red Earth and Pouring Rain‘ von Vikram Chandra sind Geschichten in einer Geschichte, erzählt aus der Sicht eines als Affen wiedergeborenen  Indischen Fürsten und einer indischen Familie in der Jetztzeit. Spannend, mit Göttern, Geschichte und allem was dazugehört.

‚Der Partner‘ von John Grisham mit Surprise-Gähn-Ending ist zum weglesen gut geeignet. Die Geschichte entwickelt sich konsistent und man wird gut unterhalten.

Mehr kommt bestimmt noch…

2011-02-03 Nong Khai – Kunst und Concrete

Also noch mal und diesmal ausführlich. Mit Sternchen 😉

Der Tag ist wunderschön und relativ kühl. Mit einem gezeichneten Stadtplan bewaffnet breche ich zum Bahnhof auf und gebe bald auf, der Plan ist leider nicht sonderlich der Realität nachempfunden, sondern die Perspektive eines Menschen und ich kann mit dessen Wahrnehmung nix anfangen. Ein Tuk Tuk bringt mich zum Bahnhof und nach kurzer Verhandlung habe ich ein Ticket für den selben Abend in der Hand. Es war entweder das oder am 7. und das wäre einen Hauch zu spät gewesen. Es ist neun Uhr und der Tag verspricht schön zu werden. Ich sitze ein Weilchen am Mekong und genieße die Atmosphäre. Später packe ich meine Sachen – das GH weigert sich Dinge kurzfristig zu verwahren und so muß man um zwölf raus und zwar mit Sack und Pack. Die vier Deutschen brechen auch auf und wir können die Rucksäcke in dem Reisebüro lagern, indem sie ihre Weiterreise gebucht haben. Ich habe von dem Mönch gehört, der in Laos‘ Bergen wanderte und dann in eine Höhle fiel, einem Eremiten in den Schoß. Da blieb er dann, lebte und lernte. Zurück in der Welt fing er an buddhistisch-hinduistische Kunst aus einem so profanen Material wie Zement zu machen. die Statuen sind 20 und mehr Meter hoch und bevölkern nun einen Park.

Es gibt als besonderes Gimick ein Rad des Lebens, davor sind die Unwahrscheinlichkeit, der Entstehung dargestellt und dann schreitet man durch eine Zementröhre. Ich lernte, daß es sich um einen Geburtskanal handelt. Dann schreitet man links herum durch Kindheit, Jugend, Erwachsenenzeit, Alter und Tod. Nicht zu vergessen der Schritt aus dem Rad ins Nirvana und die Boddisatvas, die freiwillig wiederkommen. Wieder  draußen stehen Boddisatvas auf den Tierkreiszeichen, alle zwölf.

Der Park beschäftigt einen nun nicht stundenlang und ich kehre zum Garten am Mekong zurück. Nach kurzer Zeit unterhalte ich mich mit Jared einem Kalifornier, der nach seinem Erwerbsleben jetzt reist. Wir flachsen über Starwars, Douglas Adams und Terry Pratchett – der Geekfaktor ist gigantisch. Die beiden Australier kommen noch dazu und ich verpasse über die Unterhaltung fast zum Bahnhof zu kommen.

Ich schaffe es so grade und finde meinen Platz. Der Nachteil der AC-Klasse ist, daß die Geräte uralt sind und geräuschvoll laufen. Es ist nebenbei bemerkt saukalt.

Der Zug ruckelt sich die 12 h nach Bangkok und es ist kurz vor sieben als er anhält. Ich entschließe mich zu einem Abenteuer; mit dem Bus nach Thewet zu fahren. Nach kurzem suchen finde ich die Bushaltestelle und einen Bus der in meine Richtung fährt. Ein Thai (ein Polizist, wie sich herausstellt) hilft freundlich, ob ich den richtigen Bus rausgesucht habe und als der nach 20 Minuten noch nicht gekommen ist, deutet auf eine andere Nummer, diese brächte mich auch dort hin. Ein Busfahrplan ist doch was feines.

Ich laufe ein Stück und komme wieder in der Shantilodge an. Ich habe ein Zimmerchen und kann erstmal den Schnott aus dem Zug runterduschen.

Einen Mixedfruitshake später ist alles gut.

2011-02-03 Frohes neues Metall-Hasenjahr

Grade wurde das neue Jahr von Thailand mit mehreren Salutschüssen begrüßt – hat wacker geballert.

Thailand nimmt alle ethnischen Feste mit, will sagen, eine Hochzeit kann westlich in weiß gefreiert werden, Neujahr feiert man zweimal (Ende Dezember und wenn die Uhren nach dem Mond gehen) und auch sonst wird gerne gefeiert. Des Königsgeburtstag, -thronbesteigung, Hochzeit, etc.

Gestern saß ich hier in dem netten Gartenrestaurant am Mekong und unterhielt mich mit einem Aussiepaar, sie haben sich grade vom Erwerbsleben zurückgezogen und reisen jetzt zum Spaß. Es ist schon ein unterschied durch Südostasien zu reisen, wenn man 20, 30 oder 60 ist.  Ich bevorzuge mein Alter, man macht nicht mehr ganz so viel Mist und ist trotzdem noch relativ fit *hust*.

Davon ab habe ich einen gigantischen Tip bekommen um Zug- und Schiffsreisen zu organisieren:

http://www.seat61.com/index.html

Da findet man von fast jedem Land die Homepage der Bahn verlinkt. Sehr, sehr fein. Heute morgen bin ich früh aufgestanden, denn mein GH ist sehr klar was seine Regeln angeht, auschecken um 12, nein, keine Lagerung der Taschen wenn man später weiterreist, Wäsche machen sie, aber keine Unterwäsche (?) und also früh raus, zum Bahnhof tuktuken, den Schergen im Glaskasten (oh so gutes Englisch! – vergleichsweise…) über Züge ausfragen dann doch einen klimatisierten Sleeper nehmen, weil der nächste Zug der nicht ausgebucht ist am 7. abfährt und dann komme ich in Bangkok an, wenn das Flugzeug nach China abhebt. Suboptimal.

Also fahre ich heute Abend. Hat also sehr sehr entspannt funktioniert und ich bin tatsächlich noch ein paar Tage in Bangkok.

Liebste Grüße le Flöh