2011-04-17 Quito am Sonntag

Gestern hat es aus Eimern geregnet und ich bin kurz danach gelandet – könnte die turbulente Luftreise erklären. Tja, heute hab ich erstmal ausgeschlafen, es schließlich Sonntag. Beim Schlendern entlang der Hauptstraße, fällt das Polizeiaufgebot auf. Nicht das mich das stören würde. Die Mär geht, daß hier viele Leute (Touri oder nicht) überfallen werden; daß heißt ein Auto hält neben Dir an, 4 Freggel steigen aus und bedrohen Dich mit einem Messer oder einer Knarre. Gut ist eine alte Kreditkarte zu haben und ein bißchen Geld, so was wie 20$. Hast Du nix in der Tasche, wird gesucht und dann gnade Dir was-auch-immer. Also Telephone immer in die Socken tun, keine Karten in der Tasche haben und viel Bargeld erst recht nicht.

Von den zwei Reiseagenturen, die offen hatten, wollte eine eine deluxe Tour verkaufen. Teuer und die Orte sind eh die selben. Also weiter gesucht und eine nette Dame gefunden. Kein Schnickschnack und ein vernünftiger Preis für 8 Tage Tour. Der Flug ist morgen Früh und dann bleibe ich erstmal ein paar Tage dort. Vielleicht finde ich was zum Tauchen. Am Freitag geht die eigentliche Tour los, acht Tage lang mit hoffentlich vielen Tierchen. Auf den Tourpreis (ich habe gesucht und ein sehr guter off-season Preis scheinen 95$ pro Tag für eine Tour zu sein) kommen der Flug und der Eintritt in den Nationalpark (extra 100$ und 10$ Deparure Tax für die Galapagos) dazu. Also will man so lang wie möglich da bleiben 🙂 ich komme erst am 29. von den Inseln wieder 🙂 Jippie!

Davon ab, bin ich gespannt was so alles passiert. Ich freu mich wie n Kind. Und da hier grade schlechtes Wetter ist… ich bin verwöhnt 🙂 Chile war einfach nur sonnig und hatte ein tolles Klima. Hier von Regen begrüßt zu werden ist ja schon fast ein deutsches Feeling.

Entgegen der Chilenen scheinen hier viele junge und einige alte Leute gutes Englisch zu sprechen. Das kommt meinen Versuchen Spanisch zu lernen nicht sonderlich entgegen. Immerhin habe ich mich mit Rose (Zimmerfee im Cafecito) und Ruth (der Reisefee) fast auf Spanisch unterhalten. Wenn es zu kompliziert wurde, haben wir ein paar Worte  Englisch verwendet. Hier im Hostel ist es schlimmer, zwei von drei Kellnern/Hostelconcierges/Reisebüromenschen sprechen nicht nur gut Englisch sondern auch Deutsch. Hmpf.

Aber alles wird schön sobald ich auf den Inseln bin. Nachher noch eine Klenigkeit zum Abendessen und dann brauche ich noch ein Taxi für morgen früh…

Grüße vom aufgeregten Floh

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