{"id":1602,"date":"2011-02-09T10:07:39","date_gmt":"2011-02-09T10:07:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nomadenfloh.de\/?p=1602"},"modified":"2011-02-09T10:15:58","modified_gmt":"2011-02-09T10:15:58","slug":"2011-02-09-hurra-beijing","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.nomadenfloh.de\/?p=1602","title":{"rendered":"2011-02-09 Hurra, Beijing!"},"content":{"rendered":"<p>Im Hongkong International Airport ging es auf die F\u00e4hre, ein Katamaran und mit dem war man nach 45 Minuten auf dem Festland. Zu sehen war leider nicht viel, denn die Fenster waren unglaublich versifft und es war diesig. Also taucht ein Flugzeug aus dem wei\u00dfen Dunst auf und setzt auf der k\u00fcnstlich geschaffenen Rollbahn auf, die alte Landebahn mit einem der gef\u00e4hlichsten Anfl\u00fcge ist Geschichte.<\/p>\n<p>Das Boden in der Sonderhandelszone unglaublich kostbar ist, merkt man daran, da\u00df H\u00e4user mindestens siebenst\u00f6ckig sind, \u00fcberall wo irgendm\u00f6glich gebaut wird und und die Quadratmeterpreise in Hong Kong astronomisch sind.<\/p>\n<p>Lustig war die Reise durch Hongkongs F\u00e4hrterminal schon, als einzige Langnase weit und breit, kommt das Gef\u00fchl von Abenteuer noch am ehesten auf.\u00a0 Das Gep\u00e4ck ist in gro\u00dfen Transportboxen\u00a0 auf das Deck des Kats geladen worden und wird unzeremoniell auf dem Pier im Shenzen abgesetzt. Man w\u00fchlt bis man findet, alles ist ein Gewusel von Leuten, Karren, Gep\u00e4ck und Kartons. Am Ende kontrolliert einer, ob man die richtige Tasche dabei hat und dann k\u00e4mpfen sich allen ankommenden auf der Festlandseite durch die Einreisebeh\u00f6rde, auch wenn die Beamtin meinen Pa\u00df besonders lange beh\u00e4lt und mich eingehend betrachtet. Stempel und dann darf ich auch weiter.\u00a0 Der kostenlose Shuttlebus ist voll und da stehen noch ein Haufen Leute, also warte ich auf den n\u00e4chsten, soll ja nur zehn Minuten dauern. Ich habe was zu lesen, es sind 20\u00b0C und sonnig &#8211; ich habe Zeit. Als nach 40 Minuten kein Shuttle aufgetaucht ist, werden einige Mitreisende ungeduldig, einen Anschlu\u00dfflug will man nicht verpassen. Der Bus kommt aber dann doch, alle stopfen sich und ihre Habe rein und wir rumpeln \u00fcber gigantische Baustellen zum Flughafen von Shenzen. Ich sah was von &#8222;Domestic&#8220; und laufe da hin, meine Airline hei\u00dft Hainan Airlines, aber das Logo kenne ich nicht, noch wei\u00df ich wie man Zeichen lie\u00dft, abgesehen von lateinischen. Gut geraten und wenig sp\u00e4ter stehe ich vor der Informationstafel. Es ist Nachmittags um drei, der Flug geht um zehn vor neun &#8211; da ich lange genug die durchrollenden Aufrufe, Ziele, Flugnummern, Schalter und Gates anstarre, fragt mich ein junger Chinese ob ich Hilfe brauche. Nett, total unaufdringlich &#8211; eine weitere positive Erfahrung.\u00a0 Den Check-in finde ich dann auch und fange an Zeit totzuschlagen.<\/p>\n<p>Der Flug (in einem brandneuen Airbus A340-600) startet mit einer Stunde Versp\u00e4tung und ist voll mit Heimkehrern. Die Kernzeit des chinesischen Neuenjahres ist vorbei und die eine oder andere Million kommt schon mal wieder nach Beijing. Ergo sa\u00dfen viele Familien mit Kindern im Flieger &#8211; die permanente Ger\u00e4uschkulisse, das St\u00fchlegetrete und der zarte Duft von voller Windel&#8230; hmm. Auf dem Weg unterhalte ich mich mit einer Australierin chinesischer Herkunft. Wir scherzen und sie sagt, da\u00df sie grade ganz froh ist hier zu sein, Wirbelsturm, Flut und Buschfeuer sind auf einmal recht viel. Sie hat keine Verluste erlebt aber es war nicht sch\u00f6n. Sie und die Flugg\u00e4stin neben mir, die mir meine Unterhaltungelektronik erkl\u00e4rt und sagt welcher Film auf welchem Kanal gezeigt wird, sind weitere gute Erfahrungen mit Chinesen.<\/p>\n<p>Am Flughafen steht K schon am Fenster und wir unterhalten uns durch die Scheibe bis das Gep\u00e4ck kommt. Sch\u00f6n, da zu sein. Sch\u00f6n, anzukommen.<\/p>\n<p>Im Taxi eine angeregte politische Diskussion &#8211; irgendwie wie immer. Wir unterhalten uns zu dritt noch eine Weile und irgendwann verkr\u00fcmeln wir uns &#8211; ich schlafe wie ein Stein.<\/p>\n<p>Heute hab tats\u00e4chlich das erstemal seit Monaten mit einer Waschmaschine meine W\u00e4sche gewaschen. Wow. Klamotten sortieren, Daten sichten, entspannt Tee trinken&#8230;<\/p>\n<p>Trivial aber man lernt ein bi\u00dfchen mehr den Alltag zu sch\u00e4tzen. Glaubt mir keiner? Ist aber so.<\/p>\n<p>Wir waren in Ks Mittagspause etwas essen, sp\u00e4ter mu\u00df ich\u00a0 mich noch bei der Polizei melden &#8211; alle Aliens m\u00fcssen das tun, sonst f\u00e4llt einem der Himmel auf den Kopf. Sonst ist nicht mehr viel geplant. Au\u00dfer zu quatschen und \u00fcberlegen, was man sich so alles ansehen will.<\/p>\n<p>Beijing: Sommerpalast, verbotene Stadt, Mauer &#8211; gibt es ein sch\u00f6nes Museum?<\/p>\n<p>Harbin: russisch-chinesische Grenzstadt mit den meterhohen Eisskulpturen &#8211; wenn es kalt genug bleibt.<\/p>\n<p>Shanghai: die gr\u00f6\u00dfte Stadt Chinas und w\u00e4rmer ist&#8217;s auch.<\/p>\n<p>Vermutlich ist das schon ganz gut, das Schnacken soll ja nicht zu kurz kommen \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Bis sp\u00e4ter dann&#8230;<\/p>\n<p>Sinofloh<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Hongkong International Airport ging es auf die F\u00e4hre, ein Katamaran und mit dem war man nach 45 Minuten auf dem Festland. Zu sehen war leider nicht viel, denn die Fenster waren unglaublich versifft und es war diesig. 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